Worte: Sabine Kinder (Issalia), Aryana (Solarion); Musik: Traditional aus Schweden
Issalia:
Hörst du die Stimme, hörst du das Rufen,
spürst du die Steine schon unterm Fuss?
Kannst du noch träumen, dich noch erinnern,
leis ruft der falke dir einen Gruss.
Solarion:
Zieh meine Strasse schon viele Jahre,
doch bin ich wirklich auf ihr zuhaus?
Weiss, diese Strasse hat nie ein Ende,
führt weiter in die Ferne hinaus.
Chorus (beide gleichzeitig):
Issalia:
Strassen im Wind, die Sehnsucht erwacht,
leis singt der Wind in sternklarer Nacht.
Und die Gesichter, sie sind wie Bilder, die in den Sternen stehn.
Solarion:
Strassen im Wind, die Zweifel so tief,
und eine Stimme, die in mir rief:
weiter, nur weiter, rastloser Sucher, führt doch kein Weg zurück!
Issalia:
All diese Wege, all diese Pfade,
plötzlich erinnerst du dich daran.
In Samt und Seide, und auch in Lumpen,
edelstes Volk und in Acht und bann.
Solarion:
Zauber in Händen in so viel Kämpfen,
manchen Tanz habe ich schon gewagt.
Oft kannte schon die Zeit meinen Namen,
nie doch den letzten Schritt ich getan.
Chorus (beide, Issalias Text bleibt derselbe):
Solarion:
Zauber verweht und Funken im Wind,
die mächtig und so sonderbar sind -
suchst wirklich du nur zaubers Kräfte? Wo führt dein Weg dich hin?
Issalia:
Alte Gefährten, auch ein paar Freunde,
alles in dir zieht dich dort hinaus.
In weite ferne, an fremde Orte,
jemand wie du, er sucht kein Zuhaus.
Solarion:
Ich habe Licht und Schatten gesehen,
tiefdunkle Nscht und Augen so rot.
Fast war schon meine Seele verloren,
siegte da nicht ein Spiel über Tod.
Chorus (beide, Issalias Text bleibt derselbe):
Solarion:
Schatten und Nacht, das Dunkel so tief,
und eine Stimme, die in mir rief:
Was ist hier Wahrheit, was ist hier wirklich, wo führt als nächstes dein Weg dich hin?
Issalia:
Zieh deine Strasse, such deine Wege,
folge dem, was dich stets weitertreibt!
Nach Süd und Norden, nach Ost und Westen,
alles ist gleich, die Strasse stets bleibt.
Solarion:
Liebe erkannt und Schlüssel errungen,
Heimat und Glück und wärmender Herd.
Doch wessen Fuss die Strasse gefunden
ihr niemals mehr den Rücken zukehrt.
Chorus (beide, Issalias Text bleibt derselbe):
Solarion:
Strassen im Wind, die Zweifel so tief,
und eine Stimme, die in mir rief:
Weiter, nur weiter, rastloser Sucher, führt doch kein Weg zurück!
Issalia:
Ich werde warten in all den Jahren,
denn meine Seel hat deine berührt.
Falken geboren, stets frei zu fliegen,
und doch hat er die Wärme gespürt.
Solarion:
So zieh ich weiter all diese Jahre,
denn tief im Herzen trag ich ein Ziel.
Ich kehre wieder in deine Arme,
wenn Strasse, Wind und Schicksal es will.
Chorus: (beide, Issalias Text bleibt derselbe):
Solarion:
Strassen im Wind, ein Sehen so tief.
und eine Stimme, die in mir rief:
Wende dich zu mir, rastloser Sucher, führt doch ein Weg zurück!
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Ansichten einer Glücksritterin und eines zu Beginn ihrer gemeinsamen Reise nicht gerade abenteuerlustigen Magiers, der das Leben auf der Strasse erst an ihrer Seite erst richtig zu schätzen lernte.
Solarion singt sein Lied für seine geliebte Elanya - und für Issalia, die er tief in sich immer auf eine besondere Weise lieben wird. Issalias Lied ist für...im Grunde für all die, die sie ihre "Schlüssel" nennt. Für die, die sie liebt.
Inspiriert durch eine Rollenspielrunde.